Donnerstag, 26. August 2010

Öh nach ner gefühlten ewigkeit bin ich in Korea angekommen

das heißt geographisch.
Der Flug war - lang, naja und ich musste in Seoul von Inecheon zum Gimpo Airport kommen... das hat irgendwie der zweite Koreaner den ich gefragt habe erledigt indem er mich in den Zug gesetz und mich am Gimpo eingecheckt hat... naja ich war dann mittwoch um 21.30 am Flughafen und wurde vom koreanischen Professor abgeholt und in mein Wohnheim gebracht... er hat mir erklärt, dass der leicht abgesenkte Eingangsbereich (knappe m²) meines insgesamt ca. 14m² großen Doppelzimmers mit Schuhen betreten werden darf, der Rest jedoch nicht. Auch wollte er das ich dieses im Jugendheerbergsstil eingerichtet Zimmer lobe und hat hervorgehoben, dass in Deutschland die Zimmer ja wesentlich unmoderner seien.
Nun gut, er geht also und ich suche eine Steckdose in meinem Zimmer, die finde ich auch nachdem ich meine Schreibtisch-Schrank Kombination ca. einen halben Meter von der Wand weggerückt habe, allerdings fand ich dann auch den Schimmel in der Ecke.
Naja jedenfalls fühlt es sich gut an zu urdetuschen Tugenden zurückzukehren.
Auch wenn man auf Bildern oft meinen könnte Südkorea sei Deutschland sehr ähnlich, lässt sich dies von dem Klima nicht behaupten. Es ist tropisch, also wie in einem Urwaldhaus im Zoo, es gibt hier auch die gleichen kleinen Tiere die dieses typische Urwaldfeeling erzeugen. Es ist total neblig und feucht, irgendwie schön. Ich gehe gleich mal ne Runde laufen.

Gestern nach meiner Ankunft, und ich gestehe zum erstenmal begriffen zu haben wie ein Kulturschock so aussehen könnte, wollte ich noch kurz etwas Duschbad kaufen gehen, beim rausgehen habe ich dann Cliff kennengelernt, ein vorzeige Kameruner der sich mit mir nochn aufn Bieru nd ne Zigarette hingesetzt hat. Er ist schon seid nem Jahr hier und hat offensichtlich keinerlei Bestreben sich in die koreanische Kultur einzufügen. Koreaner seien primitiv und haben Angst vor Schwarzen... naja aber sonst ist Cliff doch echt nett und ich meine es gibt nichts verrückteres als nen Schwarzen ind Korea zu treffen der die hiesige Gesellschaft anaysiert.
Danke Globalisierung, du bist die beste.

Habe heute angefangen korenische Buchstaben zu lernen nachdem es mich genervt hat hier nichts zu verstehen, ist recht einfach, ich bin guter Dinge hier innerhalb von drei Monaten etwas zu lernen, und dann fliege ich ja hoffentlich schon wieder weg.
Naja Korea und Deutschland ist recht ähnlich von dem grad an Zurückhaltung mit dem man neuen Menschen begegnet, von daher sollte entweder ich mich oder ich die Koreaner ändern, wobei ich für nen halben Tag hier eigentlich auch schon genug  Menschen kennengelernt habe.


Aso ein letztes Ding, Es gibt 350 Ausländische Studenten von 30000 insgesamt, davon schätzungsweise 35 nicht Asiaten und davon ungefähr 2 Europäer... Ich und der Franzose im Zimmer neben mir. Meine Koordinatorin hier hat gesagt ich sei der erste Deutsche der an der Uni ist, und hat mich auch gefragt, nachdem sie festgestellt hat, dass ich keine vier Wörter koreanisch spreche, was ich hier eigentlich will.

Ansonsten bin ich glücklich und zufrieden und ergebe mich meiner vollkommenen Sorglosigkeit.

Künftige Posts werde ich mal versuchn etwas mehr zu komprimieren.

2 Kommentare:

  1. "Meine Koordinatorin hier hat gesagt ich sei der erste Deutsche der an der Uni ist, und hat mich auch gefragt, nachdem sie festgestellt hat, dass ich keine vier Wörter koreanisch spreche, was ich hier eigentlich will."

    Hahahahaha. Ja, krass, Niki. Da fühlt man sich doch gleich wie zu Hause, oder?! Zum Glück mußt Du dort nicht studieren oder so, sondern hast hast die ganzen drei Monate Zeit, um Deinen Kulturschock zu überwinden. Das wird sicher lustig. Viel Glück!

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  2. Hehe, du bist wenigstens angekommen, da hatten wir ja schon unsere Sorgen, sonst klingts doch ganz interessant. Viel Spaß weiterhin und halt uns auf dem laufenden.

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